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21.03.2013, 12:45 Uhr
EAK kritisiert FDP-Vorstoß zu Staatskirchenverträgen
 
Dresden - Der Evangelische Arbeitskreis der CDU Sachsen (EAK) kritisiert den Vorstoß der sächsischen Liberalen, die Staatskirchenverträge abzuschaffen. EAK-Landesvorsitzender Hans Beck sagte dazu am Donnerstag: "Es ist seit längerem bekannt, dass die FDP das plant und der neuerliche Vorstoß sieht ganz danach aus, als ob die Liberalen ihr Profil in Richtung Kirchenfeindlichkeit schärfen wollen. Wie sie damit in Sachsen aber Wahlen gewinnen will, bleibt deren großes Geheimnis." Es sei doch heute so, dass ein Auseinanderdriften des Gesellschaft zu beklagen ist. Wir brauchen Maßnahmen, die den soziale Zusammenhalt stärken. Die Kirchen, so Beck, leisten einen großen Beitrag dazu: "Deren Angebote richten sich an alle Menschen in unserem Land. Seelsorgerliche Dienste in den Gemeinden, die Arbeit der Beratungsstellen von Diakonie und Caritas oder konfessionelle Schulen sind für alle da und genießen ein großes Ansehen. Dort wird niemand abgewiesen!". Die Klientelpolitik der sächsischen Liberalen hätte dafür aber keinen Blick. Beck konterte abschließend: "Wenn Herr Herbst beteuert, seine Partei wäre in Schuss, dann kann ich nur sagen: diese Partei ist ein Schuss in den Ofen!"