Neuigkeiten
29.05.2013, 18:00 Uhr
Ja zum Dritten Weg ist richtig
 
Dresden - Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU Sachsen hat das Bekenntnis der sächsischen Diakonie zum Dritten Weg im Arbeitsrecht begrüßt. „Damit wird deutlich, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer innerhalb der Diakonie weiterhin als Dienstgemeinschaft verstehen wollen“, sagte EAK-Landeschef Hans Beck. „Der Streik ist in einer Automobilfabrik gerechtfertigt, in einem Altenheim sollte es ihn nicht geben“, so Beck. Der Dritte Weg habe sich bewährt. Streitfragen sollten weiterhin einvernehmlich geklärt werden – ohne Streiks oder Aussperrungen. Gleichzeitig müsse die Diakonie aber stärker gegen schwarze Schafe in den eigenen Reihen vorgehen. „Wer sich nicht an die Mitgliedspflichten im Diakonischen Werk hält und die Dienstgemeinschaft aufkündigt - indem zum Beispiel die Reinigungskräfte deutlich schlechter bezahlt werden – der darf für sich nicht die Vorteile des Dritten Weges in Anspruch nehmen“, mahnte der EAK-Chef.