Evangelischer Arbeitskreis der CDU Sachsen

Podiumsdiskussion: Erinnern, um zu handeln

Welche Bedeutung hat die DDR-Erfahrung für den Blick auf Belarus?

Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, was die Erfahrungen mit der SED-Diktatur für den Blick auf das heutige Belarus bedeuten.

Sowohl die DDR als auch das heutige Belarus sind von politischen Kulturen geprägt, die aus der sowjetischen Herrschaftstradition hervorgegangen sind. In beiden Fällen stehen bzw. standen die Interessen der Staatsführung über den individuellen Freiheitsrechten. Wie erleben bzw. erlebten politische Gefangene und Dissidenten staatliche Repression? Welche Mechanismen autoritärer Herrschaft finden sich in der DDR und im heutigen Belarus? Und welche Rolle spielen Erinnerungskultur und historische Aufarbeitung für die Verteidigung von Menschenrechten und Demokratie?

Dienstag, der 15. September 2026
18:00 bis 19:30 Uhr
Dreikönigskirche - Haus der Kirche (Hauptstraße 23 · 01097 Dresden · Kleiner Saal)

Auf dem Podium diskutieren Evelyn Zupke, SED-Opferbeauftragte der Bundesregierung, Lars Rohwer, MdB und Vorsitzender des EAK Sachsen, sowie Dr. Nancy Aris, Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, und weitere Gäste.

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion und den gemeinsamen Austausch darüber, was wir aus der Vergangenheit für den Umgang mit autoritären Entwicklungen und Menschenrechtsverletzungen in der Gegenwart lernen können.